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In den vergangenen Monaten haben die Bewohner_innen der Jürgenstorfer Unterkunft für Asylsuchende immer wieder auf die dortigen lebensunwürdigen Umstände aufmerksam gemacht.
An dieser Stelle veröffentlichen wir eine PM des Awiro e.V.zum Buttersäureanschlag auf dessen Projekthäuser
23. Januar 2012
In der vergangenen Nacht vom Sonntag den 22. auf Montag den 23. Januar 2012 kam es in Rostock zu einem Buttersäureanschlag auf die Häuser des Awiro e.V.. In den Häusern in der Niklotstraße 5/6 befinden sich neben dem Cafe Median auch Wohnungen und Projekträume wie der Infoladen „Flüstern und Schreien“.
Am 14.01.2012 um 12 Uhr findet vor der „Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung“ in Horst bei Boizenburg eine Soli-Kundgebung für und mit den dort lebenden Flüchtlingen statt.
Appell gegen Neonazis: Was jetzt zu tun ist
An dieser Stelle möchten wir den am 21.11.2011 veröffentlichten "Appell gegen Neonazis: Was jetzt zu tun ist" der Mobilen Beratungsteams und Beratungsprojekte für Opfer rechter Gewalt dokumentieren, den wir als Verein und Träger der politischen Bildung ebenfalls unterstützen. Zusammen fordern wir eine Umkehr in der Politik staatlicher Behörden gegen Rechtsradikalismus.
Herd und Klo für sechs Flüchtlinge
Eckhard Kruse (Nordkurier, 08. November 2011)
Zwei Landtagsabgeordnete der Linken erfragten bei der Landes- regierung, wie es um die Lebensbedingungen der Jürgenstorfer Asylbewerber steht.
Jürgenstorf.
Pressemitteilung, Rostock 28.09.2011
„Wir fordern, dass das Heim in Jürgenstorf geschlossen wird, da kein Mensch unter diesen Umständen leben kann.“
Antirassistische Initiative Rostock (A.I.R.) unterstützt den Offenen Brief der Bewohner/innen der Gemeinschaftsunterkunft für Asylsuchende in Jürgenstorf (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte)
im Anschluss: Film und Diskussion über Pogrom von 1992
Rostock, am 08.08.2011
„Die NPD und Lichtenhagen - Geschichtsverdrehung leicht gemacht?“
Am 03. August 2011 fand eine NPD-Kundgebung in Rostock-Lichtenhagen statt. Nichts Besonderes eigentlich in den jetzigen Wahlkampfzeiten, in der die noch nicht verbotene NPD durch möglichst starke Präsenz versucht, ein drohendes Scheitern an der 5-Prozent-Hürde bei der Landtagswahl in M-V am 04. September 2011 abzuwenden.
Dass die NPD diese Kundgebung aber direkt vor dem Sonnenblumenhaus abhalten konnte, ist schlichtweg unerträglich! An dieser Stelle kam es im August 1992 über mehrere Tage zu den pogromartigen rassistischen Ausschreitungen gegen die damalige Zentrale Aufnahmestelle für Asylsuchende (ZASt) und das Wohnheim vietnamesischer Bürger/innen. Mehr als 100 Menschen konnten damals nur knapp dem Tod in den Flammen entgehen, Polizei und Politik waren überfordert oder blieben untätig. In wenigen Tagen jähren sich diese Ereignisse, die international Aufsehen erregten, zum 19. Mal.