- Gegenwirklichkeit
- reclaim.heimat
- Archiv
- Aktionsmonat Flüchtlingspolitik
- Antifaschistisches Herbstcamp '08
- 29.07.2008 - Nordic Company muss gehen!
- 25.01-10.02.2008 - Bildungswochenenden: "Widerstand im Nationalsozialismus"
- 24.01.2008 - Infoveranstaltung: "Rechte Strukturen in Frankfurt (Oder)"
- 21.12.2007 - Beitritt Polens zum Schengener Abkommen
- 15.12.2007 - Antirasoccercup '07
- 22.11.2007 - Demonstration der Gewerkschaft der Polizei (GdP) gegen Grenzöffnung
- 09.11.2007 - "Geh denken!" - Mahnwache am Gedenkstein der Synagoge
- 02.11.2007 - Konzert und Bildungsveranstaltung
- 27.01.2007 - Proteste gegen NPD-Demonstration
- Inhalt erstellen
27.01.2007 - Proteste gegen NPD-Demonstration
Am 27. Januar fand wie in jedem Jahr seit 2005 auch in Deutschland der internationale Holocaustgedenktag statt. Proklamiert durch die Vereinten Nationen, wird an diesem Tag an die Opfer des deutschen Faschismus erinnert. Am 27. Januar 1945 befreiten Soldat_innen der Roten Armee das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, das zum Synonym der Verbrechen der Deutschen und ihrer Mittäter_innen geworden war.
Im Jahr 2007 hielt die Brandenburger Landes-CDU an diesem Tag einen Parteitag in Frankfurt (Oder) ab, den auch die Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht. Die rechtsextreme NPD nahm dies zum Anlass, um in den Straßen der Oderstadt aufzuziehen. Als Teil eines größeren Bündnisses war auch [anspruch.gegenwirklichkeit] nicht dazu bereit eine solche neonazistische Demonstration, zumal an diesem Tag, zu billigen.
Mit mehreren Flyern wurde vor allem an der Viadrina gegen die Neonazis und ihre Sympathisant_innen mobilisiert. Obwohl ihr Marsch nicht verhindert werden konnte, so gelang es trotzdem eine Verkürzung der Route zu erzwingen. Die Aufrufe gegen Neonazismus waren eine erste Sammlung von Erlebnisberichten aus Frankfurt (Oder), die uns erschreckten und zugleich anregten, weitere Geschichtem im Rahmen des Projekts [reclaim.heimat] zu sammeln und dem aggressiven, oftmals aber subtilen Klima von Ausgrenzung und Intoleranz in der Stadt Rechnung zu tragen.


