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März 2006

Berichte

Togolesen in Parchim haben Angst vor Abschiebung

Schweriner Volkszeitung-Parchim vom 15.03.2006

85 Flüchtlinge in der Eldestadt / Konferenz zur Situation in Togo

Bildergalerie

Auf dieser Seite werden Fotodokumentationen von Aktionen, Demonstrationen, Veranstaltungen etc. veröffentlicht werden. Folge diesem Link.

Flüchtlinge in M-V

Hinweis: Diese Seite ist bisher nur in Teilen fertiggestellt, wird aber demnächst vervollständigt. Im Bundesland M-V erscheinen die Bedingungen, unter denen Flüchtlinge, MigrantInnen, Asylsuchende hier leben, im Vergleich vordergründig besser als im übrigen Deutschland: Unter der SPD/PDS-Koalition wurde die Gutscheinregelung (zumindest im Regelfall) abgeschafft, die Residenzpflicht leicht gelockert und Integrationsleitlinien verabschiedet.

Nur ohne ihre Kinder

Ostseezeitung-Rostock Pressemeldung vom 17.03.2006: Nur ohne ihre Kinder Acht Jahre wartete eine Kurdin auf ihren Flüchtlingspass. Jetzt verhindert die Stadtverwaltung, dass sie ihre Kinder nachholen kann. Rostock-Stadtmitte. Wenn sie von ihren Kindern erzählen soll, verschlägt es der Kurdin Naciye Karahan (Name geändert) die Sprache. Stumm schüttelt sie den Kopf, blickt hilfesuchend zu ihrer Freundin, holt zwei Fotos aus ihrer Handtasche. Auf dem einen Bild trägt ihr Sohn Mahsum einen bunten Strampelanzug. Nächste Woche feiert er seinen 14. Geburtstag.

Die LGU - ein Abschiebelager?

Eine Stellungnahme der Antirassistischen Initiative Rostock zur Einrichtung einer zentralen Landesgemeinschaftsunterkunft (LGU) in Mecklenburg-Vorpommern in Horst / Nostorf Rostock am 12.08.2005 Aufgrund einer Entscheidung des Innenministeriums des Bundeslandes M-V vom 28.06.2005, bestätigt durch die Landesregierung, existiert mit sofortiger Wirkung, die sogenannte "Landesgemeinschaftsunterkunft" (LGU) in Horst bei Boizenburg.

3. Antirassistische Filmwoche in Rostock

Neben weltweiten Veranstaltungen, Aktionswochen und Kampagnen, die Rassismus und Diskriminierung in dieser Woche zum Thema machen, werden auch in zahlreichen bundesdeutschen Städten ca. 200 Veranstaltungen stattfinden.

Informationen zu den geplanten Aktionen sind unter http://unitedagainstracism.org/ zu finden.

In Rostock wird es aus diesem Anlass nun zum dritten Mal eine „Antirassistische Filmwoche“ geben.

Zu jedem der Filme, an unterschiedlichen Orten in der Stadt aufgeführt, leiten Referentinnen und Referenten zu den jeweiligen Schwerpunktthemen ein. Nach den Filmen wird eine offene und erfrischende Diskussion angestrebt. Alle interessierten Jugendlichen und Erwachsenen sind zu den Filmveranstaltungen und begleitenden Aktionen recht herzlich eingeladen!

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei!

Veranstalter: Antirassistische Initiative Rostock [A.I.R.]

Unterstützerkreis:

Die Antirassistische Filmwoche wird durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung (Regionalbüro M-V) und Kulturkosmos e.V. finanziell gefördert.

Weitere Kooperationen bestehen mit dem Ausländerbeirat Rostock (ABRO), Soziale Bildung e.V., Rostocker Friedensbündnis, dem Literaturhaus Kuhtor, der Heinrich-Böll-Stiftung – Bildungswerk M-V und Ökohaus e.V.

Abschiebung verletzt Menschenrechte

22.03.2006
Schwerin (KS/dpa)
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Über 323 Togoer schwebt das Damoklesschwert der Abschiebung.

Abschiebeknast Bützow

Im Hochsicherheitstrakt von Bützow-Dreibergen werden derzeit fast alle Flüchtlinge aus MV, die in Abschiebehaft genommen werden, inhaftiert. Während der Naziherrschaft wurden hier politische Gegner und Zwangsarbeiter eingesperrt, mißhandelt und umgebracht.

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