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Wer wir sind - die AIR

Die Antirassistische Initiative Rostock (A.I.R.) ist ein freier Zusammenschluss engagierter Menschen, in der Flüchtlinge, MigrantInnen mit gesichertem und ungesichertem Aufenthaltsstatus und Menschen mit und ohne Migrationshintergrund einen gemeinsamen politischen Konsens fanden.

Die Initiative gründete sich im Frühsommer 2004. Wir sind ehrenamtlich tätig und engagieren uns nicht nur für die Rechte von MigrantInnen und Flüchtlingen, sondern wenden uns auch gegen rassistische Strukturen und Ausdrucksformen offener und latenter Form in sämtlichen gesellschaftlichen und sozialen Bereichen. Wir treten für eine gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben ein.

Wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit sind öffentlichkeitswirksame Aktivitäten, wie zum Beispiel die Organisation von Info‐Ständen und Veranstaltungen, die Beteiligung an Demonstrationen oder die Initiierung von Kampagnen im Bereich des Flüchtlingsschutzes (bspw. Bleiberechtskampagne, Aktionen zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Flüchtlingen in MV und die „Save‐Me‐Kampagne“ zur Unterstützung des Resettlement‐Programms der Vereinten Nationen).

Neben der politischen Arbeit sehen wir die Möglichkeit über kulturelle Wege, die Themen Migration, Flucht und Rassismus öffentlich zu machen. Bislang achtmal veranstaltete die A.I.R. aus Anlass des Internationalen Tages zur Überwindung des Rassismus jeweils im März eine sogenannte „Antirassistische Aktionswoche“, in deren Rahmen Workshops, Lesungen, Filmabende, Diskussionsrunden etc. an unterschiedlichen Veranstaltungsorten in Rostock stattfinden, um möglichst viele Menschen zu erreichen und für unsere Themen zu sensibilisieren.

NO BORDER - NO NATION - STOP DEPORTATION!

Unsere Forderungen (eine Auswahl)

  • Menschliches und ethisches Grundverständnis aller Menschen und v.a. von Seiten der politischen und gesellschaftlichen Akteure und Verantwortlichen.
  • Bleiberecht und einen sicheren Aufenthaltsstatus für alle Flüchtlinge und insbesondere für die Menschen, die in ihrer Heimat von Verfolgung, Folter oder Diskriminierungen bedroht sind. Wir fordern die ersatzlose Streichung der sogenannten "Drittstaatenregelung".
  • Für Betroffene faschistischer Gewalt mit Migrationshintergrund fordern wir ein generelles Bleiberecht.
  • Die Legalisierung von Flüchtlingen, die keine gültigen Papiere besitzen und somit nicht berechtigt, einen Asylantrag zu stellen. - KEIN MENSCH IST ILLEGAL !
  • Wiederherstellung des ehemals im Grundgesetz verankerten Asylrechts!
  • gleichberechtigte Partizipation von Migranten auf allen Ebenen, d. h. passives und aktives Wahlrecht für Nichtdeutsche, Abschaffung sämtlicher Reglementierungen für Flüchtlinge u.n.v.m.
  • Alle Menschen, die hier leben, sollen auch arbeiten dürfen! - Gegen die Diskriminierung Nichtdeutscher auf dem Arbeitsmarkt.
  • Schließung aller Flüchtlingslager und Abschiebeknäste - Jede/r muss die Möglichkeit, dort zu leben wo er / sie es möchte. Ob in selbstgewählten Wohnungen oder Gemeinschaftsunterkünften. Wir treten u.a. ein für die Schaffung von Gemeinschaftsunterkünften, in denen Flüchtlinge gemeinsam auf freiwilliger Basis leben können und soziale sowie über rechtliche Beratungsmöglichkeiten verfügen.
  • Keine Ausreisezentren in M/V und anderswo.
  • Wir fordern eine generelle Aussetzung der Abschiebungen von Flüchtlingen. Jede Flucht hat ihren Grund.

Antirassistisch aktiv werden: Da wir uns als eine offene Gruppe begreifen und auch so agieren, sind bei uns interessierte Menschen jederzeit willkommen. Ihr könnt uns bspw. einfach eine mail schreiben, um mehr über uns zu erfahren oder in unserer Initiative aktiv zu werden.

Kontakt per mail: antira[att]systemausfall.org