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Offener Brief von den Flüchtlingen aus Rostock

 


Offener Brief von den Flüchtlingen aus Rostock

 

Nur so lässt sich das Leben im Lager für uns einigermaßen aushalten.“ Für eine professionelle und respektvolle Beratung und Betreuung, sowie eine starke Willkommenskultur für Flüchtlinge in Rostock!

 

Sehr geehrte Mitarbeiter des Sozialamts,

Sehr geehrte Mitglieder der Rostocker Bürgerschaft,

Sehr geehrte Dr. Liane Melzer (Senatorin für Jugend und Soziales, Gesundheit, Schule und Sport, Kultur)

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Roland Methling,

 

Wir, die Asylsuchenden aus Rostock, sind schockiert über die Kündigung des Ökohauses, dem jetzigen Betreiber des Flüchtlingslagers!

Wir fordern, auch zukünftig von einem kompetenten und professionell arbeitenden Team beraten und betreut zu werden.

Wir haben in der Zeit, in der wir hier in Rostock in einem Flüchtlingslager leben, viel Respekt, Aufklärung, Unterstützung und einen menschenwürdigen Umgang durch die Sozialarbeiter des Ökohaus erfahren.

Wir können die Sozialarbeiter alles fragen – egal ob es um formale Anträge, unser Asylverfahren oder um private Probleme geht. Aufgrund der verschiedenen Sprachkenntnisse der Sozialarbeiter können wir mit ihnen versuchen, unsere Probleme zu lösen. Wenn sie unsere Sprache nicht sprechen, organisieren sie Dolmetscher.

Sie nehmen sich Zeit für uns und besprechen wichtige Dinge mit uns in einem extra Zimmer, damit unsere Dinge vertraulich behandelt werden. Sie beantworten uns ausführlich und respektvoll alle wichtigen Fragen, so dass wir es verstehen. Und wenn sie keine Antwort wissen, sagen sie uns, wo wir Hilfe finden. Auch private Sachen können wir mit ihnen jederzeit besprechen.

Auch diejenigen von uns, die in eine Wohnung ziehen durften oder dürfen, und damit vor vielen neuen Herausforderungen in dem neuen Umfeld stehen, können auch nach dem Auszug aus dem Flüchtlingslager jederzeit bei den Sozialarbeitern um Hilfe bitten und werden nicht abgewiesen.

 

Wenn wir Post bekommen und nicht verstehen, was da drin steht, erklären uns die Sozialarbeiter, was in dem Brief steht und was es für uns konkret bedeutet. Sie bewahren immer einen vertrauensvollen Umgang und klären uns über unsere Rechte auf, zum Beispiel wenn wir eine Ablehnung des Asylverfahrens erhalten, dass wir nur innerhalb sehr kurzer Zeit Widerspruch dagegen einlegen können. Wir kennen Flüchtlinge in anderen Flüchtlingslagern, die darüber zum Beispiel nicht aufgeklärt wurden, was zur Abschiebung führt oder die Betroffenen in die Illegalität zwingt.

Die Mehrsprachigkeit und intensiven Aufklärungs- und Willkommensgespräche helfen den neu angekommenen Flüchtlingen, sich zu orientieren. Das Ankommen wird uns dadurch sehr erleichtert.

Neben dem Organisieren von Arztterminen oder anderen wichtigen Terminen organisieren die Sozialarbeiter außerdem Dolmetscher für uns. Vor allem die neu angekommenen Flüchtlinge sind ohne Dolmetscher zum Beispiel bei Behördenterminen verloren. Sie können nicht für ihre eigenen Rechte eintreten und ihre Dinge selbst klären. Daher ist das Bemühen der Sozialarbeiter um Dolmetscher von sehr großer Wichtigkeit.

Ein anderer wichtiger Punkt ist die Hilfe bei Anträgen. Die Sozialarbeiter stellen für uns oder mit uns gemeinsam alle möglichen Anträge – ob Anträge für Kinderwägen, Anträge für Dolmetscher-Kosten, Anträge für Fahrtkosten zu Gerichtsterminen, Anträge für eine dezentrale Unterbringung in Wohnungen und viele weitere Anträge. Ohne diese Hilfe sind die meisten mit solchen formalen Anträgen überfordert, da die Anträge nur auf Deutsch und oft kompliziert sind.

Die Sozialarbeiter haben 12 Jahre Erfahrung mit der Betreuung von Flüchtlingen in Rostock und kennen sehr viele Menschen in der Stadt persönlich, z.B. Ärzte, Beratungsstellen, Rechtsanwälte, Mitarbeiter von Ämtern und Behörden, das Frauenhaus, Dolmetscher, Sportvereine und soziale Netzwerke. Diese Kontakte sind für uns sehr dienlich.

Wir bekommen auch Unterstützung, um eigene Ideen und Projekte zu verwirklichen. Wir können zum Beispiel den großen Raum im Büro für Feste benutzen. Gemeinsam mit freiwilligen Helfern können wir unser Sommerfest auf dem Gelände des Lagers machen und bekommen dabei auch Unterstützung von den Sozialarbeitern.

Freiwillige Helfer erhalten in der Satower Straße sehr viel Raum, um weitere unterstützende Angebote für uns zu machen. Mehrmals wöchentlich werden unsere Kinder in einem schön eingerichteten Spielzimmer oder außerhalb des Flüchtlingslagers betreut. Täglich gibt es eine Hausaufgabenhilfe. Es gibt mehrere Sprachkurse, die alle, die möchten, besuchen können. Die Sprachkurse werden für Anfänger und Fortgeschrittene angeboten. Außerdem gibt es extra Frauenkurse und zeitgleich eine Kinderbetreuung. Dadurch können diejenigen von uns, die kleine Kinder haben, sich auf das Erlernen der deutschen Sprache konzentrieren.

Besonders genießen wir die verschiedenen Ausflüge für Frauen, Mädchen und Familien, die von den freiwilligen Helfern und den Sozialarbeitern vorbereitet werden und die wir auch mitgestalten können.

Die Sozialarbeiter haben uns außerdem vor Ort verschiedene Sportangebote ermöglicht. Neben einem Volleyballplatz, einem Fußballplatz und Tischtennisplatten, gibt es speziell für Kinder und Jugendliche eine Kletterwand, an der regelmäßig durch Anleitung eines Sozialarbeiters geübt werden kann. Je nach Interesse versuchen die Sozialarbeiter gemeinsam mit den freiwilligen Helfern unsere Kinder zum Beispiel in Sportvereine unterzubringen.

Diese Angebote unterstützen uns ganz konkret in unserem alltäglichen Leben. Durch den Kontakt zu den Helfern bekommen wir außerdem Kontakt zu Deutschen und erfahren viel über unser neues Lebensumfeld. Dadurch fühlen wir uns weniger abgeschnitten vom Rest der Gesellschaft.

Das wird auch durch das W-Lan unterstützt. Wir können für sehr wenig Geld Internet nutzen. Dadurch können wir Kontakt zu unseren Familien und Freunden in unsere Heimat halten und mitbekommen, was in der Welt los ist.

Von Freunden in anderen Lagern wissen wir, dass es dort kein Internet gibt.

Wenn wir internationales Fernsehen sehen wollen, brauchen wir uns keine eigene Satellitenanlage zu kaufen. Wir empfangen über einen Kabelanschluss viele Sender aus unseren Ländern und müssen dafür nichts bezahlen. Auch das keine Selbstverständlichkeit in einem Flüchtlingslager.

Diese Dinge sind aber sehr wichtig für uns, um den Kontakt in die Heimat zu behalten. Unsere Heimat gehört zu unserer Identität, auch wenn wir geflohen sind. Sie ist ein Teil von uns.

Die Atmosphäre in der Satower Straße ist sehr respektvoll und freundlich. Wir fühlen uns hier willkommen anders als an vielen vorherigen Stationen.

Wir haben Angst, dass sich die Situation ändern könnte. Wir wollen diese vergleichsweise guten Bedingungen nicht verlieren und wünschen uns, dass wir diese Unterstützung auch in Zukunft bekommen! Nur so sind wir dazu in der Lage, die wenigen Rechte, die uns zustehen, wahrzunehmen. Nur so lässt sich das Leben im Lager für uns einigermaßen aushalten!

Mit vielen Grüßen,

die Flüchtlinge aus Rostock

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ErstunterzeichnerInnen (Bewohnende sowie ehemalige Bewohnende des Flüchtlingslagers)

Rachid Daouda

Annoh Yaw

Bernard Amankurah

Okensu Ker

Issah Suweid

Milad Poorhamad

Saman Virayesh

Barzideh Mohsen

Richard Nsiah

Atef Sahwil

Manal Hussein

Ben Dahmane Adel

Mostafa Fathallah

Jamal Geussab

Sadik Aziz

Mohammedhassan Abrim

Mensah Mensah

Lovia Frimpong

Jemila Amudu

Theodora Omari

Zaliya Sani

Ayesha Ibrahim

Sulemanu Ibrahim

Bekkal Asillali

Susann Hakobjan

Amir Payam Jalali

Maryam Salimi

Beslan Kurskiev

Adnan Seithanov

Islam Mirzaev

Achmed Sadulajev

Artur Dimaev

Aslan Chalidov

Abdelkader Taleb

Aboubacar Sy

Malek Chihade

Shahab Mojahediny

Nana King

Enin Joseph

Daniel Amofa

Mehrdad Ahadi

Ehsan Sajedisabegh

Mostafa Panani

Abalfazi Hussaini

Amir Sadeghi

Tantu Taheyi

Reza Gholam

Jawad Amir

Zouigai Raoufi

Omerakhan Noori

Hossem Khag Abdermen

Abdalkhaleg Razagi

Sulemane Mubarik

Enoch Mensah

Lumannl Ofei

Ahmadkari Ahmadi

Mahammad Mahdi Rezai

Wahid Akbari

Arash Farkhuna

Pramod Kumar

Reza Asgharpur

Nesiv Hosseinkhel

Farugh Ghasemi

Ellias Mohajir

Hadi Jawaheri

Alijvet Jawaheri

Beizagol Amirzadeh

Hamed Jawaheri

Nilofer Jawaheri

Mostafa Ahmadi

Arsila Ghorbani

Alireza Alizadeh

Maryam Rassouli

Waseh Ghanbari

Zina Magomeva

Lubani Abdulkhazieva

Fahany Lagmeeba

Keri Foad

Ahmam Mostafa

Furchu Payend

Narin Selmo

Rashid Hesso

George Haddad

Augustina Osiezele

Bame Mahn

Dmitriy Shirgaev

Zukhra Timischewa

Naib Hadgialiew

Tamara Mirzhewa

Asma Hadgialiewa

Peteniat Madaeva

Alfi Rusiti

Sevdie Micanovci

Souleimane Wagne

Isaac Bondzie

Isaac Yaw

Elmi Ibrahim

Ali Guuled

Katayoun Hossein

Rangbar Borzoo

Hussain Ziad Al-Nuaimi

Napisat Hhizroeva

Vida Hadipour

Doren Osei Bonsu

Neva Bali

Tofigh Daneshyar

Abdelkrim Bari

Yalda Soltanzadeh

Fareher Payenda

Semsija Morina

Nerat Morina

Afsan Ahasi

Ali Hoseiny

Maryam Pirzad

Farsaneh Naurosi

Samad Pirzad

Scheima Ghasemi

Hanita Soltani

Roza Tepsieva

 

ZweitunterzeichnerInnen

 

Institutionen/Vereine/Gruppen:

 

Antifa Rostock

Antirassistische Initiative Rostock

Arbeitskreis kritischer Jurist*Innen Greifswald

Autonomes Frauenhaus Rostock

Greifswald Nazifrei

Grüne Hochschulgruppe Greifswald

Jusos Rostock

Medinetz Rostock e.V.

Ökumenische Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche e.V.

Stop it! Rassismus bekämpfen, alle Lager abschaffen

 

Einzelpersonen:

 

Samer Abu Aesche

Lica-Marie Albrecht

Oleg Alexanderov

Isabell Alfonso Warnke

Maria Alms

Hikmat Al-Sabty – Mitglied des Landtages Mecklenburg-Vorpommern Fraktion DIE LINKE

Reni Aschmoneit

Sigrid Baleius

Saadaldin Baresh

Martin Bartelt

Moritz Bartz

Juliane Bäthge

Carl Bauer

Sarah Beder

Stina Behne

Sophie Beil

Gisela Bert

Gisela Best - Koordinierungsstelle CORA Contra Gewalt gegen Frauen und Kinder in M-V

Tamara Bethin

Oliver Bethye

Thomas Biener

Carolin Bilgenroth

Katharina Boek

Ornelle Böhm

Mareike Bohne

Anne Boleslawsky

Barbara Borchardt – Mitglied des Landtages Mecklenburg-Vorpommern Fraktion DIE LINKE

Ines Brembach

Maria Brethack

Benjamin Brettschneider

Simon Broß

Tobias Brück

Christina Clemens

Hendrik Cramer

Heidi Cuders

Franziska Czech

Fanny Dethloff -

evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland / Beauftragte für Migrations-, Asyl- und Menschenrechtsfragen

Sarah Elisabeth Dewor

Henrike Dilling

Martin Dietrich

Imam-Jonas Dogesch – Mitglied Migrantenrat

Helene Döring

Natalia Dubrovine

Nora Dunkel

Christian Ebert

Mathilde Eilrich

Klara Einstein

Konny Eschen

Marie-Christin Fahs

Diana Feinschel

Sebastian Fiedler

Carolin Fink

Dora Fischmann

Alex Flache

Daniela Flöring

Torsten Foy

Nehle Freitag

Franziska Fuchs

Wilfried Furian - Mitglied der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA):

Anne Geisler

Florian Gläser

Wiebke Glitzner

Lennart Glöde

Jan Gorkow

Sarah Gottschalk

Martin Greif

Franziska Groß

Christin Gundi

Margit Günther

Anika Hägner

Anne Halbauer

Clara Hammerich

Gille Hartung

Wenke Haselau

Andreas Heinrich

Julian Heimrath

Melanie Heine

Steffen Henke

Claudia Hoffmann

Marie Hollender

Andreas Hösch

Tim Huhle

Gustav Immelmann

Aike Immig

Aemo Jadeslaed

Anna Jagau

Nanny Jakobs

Sebastian Januczik

Camille Jaulet

Henning-Kristian Johansen

Dr. Kathrin Johansen

René Henze

Jana Kambach

Konstanze Kappel

Annika Karl

Anna Kaschaponia

Ulrike Kästner

Martin Kehnscherper

Daniel Kielmann

Tomas Kienietz

Norman Kleisner

Sarah Kleist

Andy Klimmek

Eric Kobak

Daniel Korpat

Isabell Kossmann

Juliane Kraate

Elisabeth Krause

Robin Krentz

Thomas Krieger

Anne-Maika Krüger

Melanie Kubosch

Tom Kuske

Fabian Lagua

Ela Lainsky

Annemarie Lange

Tanja Lange

Ulrike Lange

Sven Langwasser

Christian Lehak

Felix Leipold

Nikola Lejlune

Elisabeth Lettow

Astrid Lindenblatt

Robert Liniek

André Litzroth

Josefine Lüfkemüller

Marion Mähne

Julia Malchow

Andy Mamerow

Lisa Marsfeld

Maik Medrow

Daniel Meister

Cord Meyer

Sebastian Mewes

Bahare Mohamadian

Mijdeh Mohamadian

Zaki Mohamadian

Dawid Mohr

Anne Möller

Regina Möller

Benjamin Müller

Christin Müller

Henning Müller

Karsten Mueller

Markus Müller

Sarah Müller

Thomas Munkelberg

Esther Neubauer

Thea Niebelschütz

Ulrike Niemeyer

Jana Nitzsche

Laura Noleppa

Swantje Nötzel

Phillip Ott

Coolnic Ottenburg

Janette Ottenstein

Daniel Peters

Marco Petrasch

Katja Pieban

Robert Plochnan

Peer Poggendorf

Esther Poschman

Thomas Prauße

Kristina Quandt

Moritz Ram

Nadine Rehberg

Jana-Lena Reimann

Torsten Raimund

Bauke v. Rechenberg

Stefanie Riebe

Raik Ritter

Tanja Rottleb

Lea Saure

Kristian Scheel

Nora Schenzel

Laura Schmehel

Josefine Schermer

Bianka Schirmer

Kai Schmedemann

Eva Schmelzer

Sandra-Uma Schmitz

Gertrud Schneider

Marvin Schneider

Mareike Schnuhr

Franziska Schönfeld

Janek Schrauber

Frauke Schulte

Christoph Schulz

Hendrik Schulz

Sophia Schulze

Simon Schumann

Andreas Schutt

Jan Segebardt

Aldo Segler

Anke Seidensticker

Franziska Sidek

Marco Steranovic

Peter Stern

Marcus Stiefs

Christin Stolle

Stefanie Strauß

Gunnar Suhrbier

Lisa Tegge

Toni Topp

Jannes Umlauf

Christa Unger

Malte Urban

Henry Vagt

Kathrin Valtin

Roni Vatersberg

Jan-Dominic Virgen

Melanie Völske

Lisa Wallherwittich

Erik Walter

Magdalena Walowski

Luisa Waldschläger

Martin Wand

Kristina Weirauch

Sven Wellnitz

Nelly Welskop

Katharina Welz

Alexander Wield

Nils Witte

Torben Biane Wolff

Jenny Worbs

Kai Zerbe

Paula Zizl

Ornelle Böhm

Katharina Boek

Wibora Braschinski

Maria Brethack

Benjamin Brettschneider

Simon Broß

Tobias Brück

Christina Clemens

Hendrik Cramer

Heidi Cuders

Franziska Czech

Sarah Elisabeth Dewor

Henrike Dilling

Martin Dietrich

Helene Döring

Natalia Dubrovine

Nora Dunkel

Christian Ebert

Mathilde Eilrich

Klara Einstein

Leo Erans

Konny Eschen

Marie-Christin Fahs

Diana Feinschel

Sebastian Fiedler

Carolin Fink

Dora Fischmann

Alex Flache

Daniela Flöring

Torsten Foy

Nehle Freitag

Franziska Fuchs

Jana Gattermann

Florian Gläser

Wiebke Glitzner

Lennart Glöde

Sarah Gottschalk

Franziska Groß

Christin Gundi

Margit Günther

Anika Hägner

Anne Halbauer

Clara Hammerich

Gille Hartung

Wenke Haselau

Julian Heimrath

Melanie Heine

Steffen Henke

Claudia Hoffmann

Antje Höft

Marie Hollender

Andreas Hösch

Tim Huhle

Gustav Immelmann

Aike Immig

Aemo Jadeslaed

Anna Jagau

Nanny Jakobs

Sebastian Januczik

Camille Jaulet

Henning-Kristian Johansen

Dr. Kathrin Johansen

René Henze

Jana Kambach

Konstanze Kappel

Annika Karl

Anna Kaschaponia

Ulrike Kästner

Katriona Kem

Martin Kehnscherper

Lars Keßler

Daniel Kielmann

Tomas Kienietz

Sarah Kleist

Andy Klimmek

Franz Klumner

Eric Kobak

Daniel Korpat

Isabell Kossmann

Juliane Kraate

Elisabeth Krause

Robin Krentz

Thomas Krieger

Anne-Maika Krüger

Melanie Kubosch

Tom Kuske

Fabian Lagua

Ela Lainsky

Annemarie Lange

Tanja Lange

Ulrike Lange

Sven Langwasser

Christian Lehak

Felix Leipold

Nikola Lejlune

Elisabeth Lettow

Leonard Liemer

Astrid Lindenblatt

Robert Liniek

André Litzroth

Josefine Lüfkemüller

Marion Mähne

Julia Malchow

Andy Mamerow

Lisa Marsfeld

Linda Matzke

Hannes Meier

Daniel Meister

Cord Meyer

Peter Madjarov

Paul Mielke

Bahare Mohamadian

Mijdeh Mohamadian

Zaki Mohamadian

Dawid Mohr

Anne Möller

Regina Möller

Benjamin Müller

Christin Müller

Karsten Mueller

Sarah Müller

Sarah Müller

Thomas Munkelberg

Olaf Net

Esther Neubauer

Thea Niebelschütz

Ulrike Niemeyer

Jana Nitzsche

Laura Noleppa

Swantje Nötzel

Phillip Ott

Mira Ott

Coolnic Ottenburg

Janette Ottenstein

Daniel Peters

Marco Petrasch

Katja Pieban

Robert Plochnan

Peer Poggendorf

Pfarrer Joachim Poggenklasslig - ökumenisches Netzwerk Bielefeld zum Schutz von Flüchtlingen

Greta Pohl

Esther Poschman

Thomas Prauße

Lorenz Probst

Moritz Ram

Nadine Rehberg

Jana-Lena Reimann

Torsten Raimund

Bauke v. Rechenberg

Janosch Richter

Stefanie Riebe

Raik Ritter

Charlotte Röcher

Tanja Rottleb

Katja Sauran

Lea Saure

Monty Schädel - stellv. Landesvorsitzender der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) / ehem. Mitglied des Landtages Mecklenburg-Vorpommern

Katrin Schankin - Jugendkoordinatorin beim Rostocker Stadtjugendring e.V. / Mitglied der Bürgerinitiative Bunt statt braun e.V. /Mitglied im Jugendhilfeausschuss in Rostock

Kristian Scheel

Nora Schenzel

Laura Schmehel

Josefine Schermer

Bianka Schirmer

Kai Schmedemann

Eva Schmelzer

Gertrud Schneider

Mareike Schnuhr

Franziska Schönfeld

Janek Schrauber

Frauke Schulte

Christoph Schulz

Sophia Schulze

Andreas Schutt

Christoph Schützler

Jan Segebardt

Aldo Segler

Anke Seidensticker

Franziska Sidek

Marco Steranovic

Peter Stern

Marcus Stiefs

Dr. Jessica Stockburger

Christin Stolle

Camilla Straamp

Stefanie Strauß

Swetlana Stumpf - Jugend-, Sprach- und Begegnungszentrum Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Gunnar Suhrbier

Lisa Tegge

Anika Thal

Toni Topp

Jannes Umlauf

Christa Unger

Malte Urban

Henry Vagt

Kathrin Valtin

Roni Vatersberg

Jan-Dominic Virgen

Melanie Völske

Holger Wagner

Lisa Wallherwittich

Mandy Walker

Erik Walter

Magdalena Walowski

Luisa Waldschläger

Martin Wand

Baslian Weber

Paul Weber

Reinhard Wegener

Nele Pauline Weidauer

Kristina Weirauch

Sven Wellnitz

Nelly Welskop

Katharina Welz

Benjamin Werd

Alexander Wield

Andy Winter

Nils Witte

Torben Biane Wolff

Jenny Worbs

Heike Zacharias

Kai Zerbe

Kristin Zimmermann

Paula Zizl

 

Statements:

 

Pastorin Fanny Dethloff - evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland / Beauftragte für Migrations-, Asyl- und Menschenrechtsfragen:

„Auch ich bin bestürzt, dass die Stadt Rostock das Ökohaus nicht weiterführen will. Aus meiner Sicht war und ist dies eine unglaublich wichtige Einrichtung, die mit gutem Konzept und erfahrenen Leuten gut läuft. Genau solche Orte werden gebraucht. Eine Neuausschreibung wäre absolut das falsche Signal.“

 

 

 

Wilfried Furian, Mitglied der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA):

„Ich unterstütze das Anliegen der Flüchtlinge im Flüchtlingslager an der Satowerstr. Und fordere die Adressaten des Briefes auf, sich im Interesse der Flüchtlinge für den Fortbestand des Vertrages mit dem Ökohaus e.V. als Betreiber einzusetzen.“

 

 

 

Katrin Schankin - Jugendkoordinatorin beim Rostocker Stadtjugendring e.V. / Mitglied der Bürgerinitiative Bunt statt braun e.V. /Mitglied im Jugendhilfeausschuss in Rostock:

„Ich unterstütze das Anliegen der in Rostock lebenden Flüchtlinge, dass das Asylbewerberheim auch zukünftig durch den Ökohaus e.V. betrieben werden soll. Ein Betreiberwechsel wäre aus vielerlei Hinsicht eher nicht hilfreich. Der Träger Ökohaus hat sich über viele Jahre – auch in schwierigen Situationen – das Vertrauen der Flüchtlinge, der örtlichen und regionalen Partner sowie der Öffentlichkeit erworben. Hier sind sehr viel Kompetenz, Vertrauen und Verlässlichkeit gewachsen. Aus meiner Tätigkeit kenne ich den Träger als sehr guten Partner. Haupt- und Ehrenamtler beim Ökohaus e.V. haben professionell und humanistisch die Interessen der Menschen im Blick, die in der Regel sehr schwierige bis traumatische Erlebnisse hinter sich haben und nun vor vielfältigen Problemen stehen, um die Lebensverhältnisse neu zu ordnen... Auch in den öffentlichen Diskurs und beim Zusammenwirken von Organisationen um Demokratie und ein aufgeschlossenes Miteinander der Menschen, bringt sich der Träger intensiv ein.“