Für Netzwerke mit vielen Rechnern, die oft gleiche Daten aus dem Internet herunterladen bietet sich ein Cacheproxy an. Dieser speichert einmal aus dem Netz geladene Daten und liefert sie bei einer erneuten Anfrage lokal aus. Das spart Bandbreite und kann das subjektive Surfempfinden beschleunigen. Zu Risiken und Nebenwirkungen frag deine Lieblingssysadmins.

Hier die Kurzanleitung für einen transparenten Proxy. Für die Squid-Versionen 3.1 und neuer muss die Anleitung leicht angepasst werden, da die Option transparent des Konfigurationsparameters http_port zu intercept geändert wurde. Ich geh davon aus, dass der Proxy gleichzeitig auch den Zugang zum Internet bereit stellt und die IP-Adresse 192.168.1.1 hat. Die Netzwerkekarte, an die das LAN angeschlossen ist heißt in diesem Beispiel eth1.

So jetzt hast du einen transparenten Proxy, der Anfragen über das http Protokoll (Port 80) zwischenspeichert. Diese Funktion lässt sich leicht auf ftp usw. ausdehnen. Dazu brauchst du nur die Firewallregeln entsprechend anpassen, in der squid.conf sind die gängigsten Protokolle nämlich schon vorbereitet.


Falls dir Squid zu mächtig ist, dann installier dir tinyproxy. Ist nicht so mächtig, braucht aber auch nur einen Bruchteil an Arbeitsspeicher.

SquidInstallation (zuletzt geändert am 2016-03-18 13:47:38 durch anonym)


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